An die Öffentlichkeit gehen f. mehr Verständnis usw.

mellie, Donnerstag, 13. Mai 2010, 21:00 (vor 119 Tagen)

Hallo,

ich bin 24 verheiratet und hatte bereits zwei HE Schwangerschaften (2008 + 2009) beide endeten nach einigen Wochen mit einem Abbruch auf meinen Wunsch. Ich konnte nicht mehr. Ich denke ihr seit einige der wenigen die mich verstehen, wenn ich sage es war die Hölle. Ich und mein Mann wir wünschen uns beide so sehr ein Kind, aber ich weiß nicht wie ich es schaffen soll. Ich habe in beiden Schwangerschaften so viel an Medikamenten usw. ausprobiert, nichts hat mir geholfen. Ich glaube, dass es das Medikament das uns helfen würde einfach noch nicht gibt. Es muss defenitiv mehr geforscht werden. Ursachen, Behandlung usw.!!!Wäre es nicht gut einfach mal durch eine TV Sendung an die Öffentlickeit zu gehen (Akte o. ä.). So würden wir Mediziner wach rütteln und unser Umfeld wird aufgklärt, dass HE keine psychische Einbildung sondern eine Erkrankung ist, die so viele Frauen auf dem Weg zu einem "Wunschkind" durch die Hölle gehen lässt.

Ich möchte so gern wieder schwanger werden, habe aber zu große Angst, dass mir wieder nicht geholfen wird.

Antwortet mir doch bitte was ihr von der Idee an die Öffentlichkeit zu gehen haltet!

DANKE

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kleineanne @, Freitag, 14. Mai 2010, 16:27 (vor 119 Tagen) @ mellie

find ich gut, keine ahnung ob jemand darüber berichten würde aber ich wär dabei!!!

vielleicht würde sogar die möglichkeit bestehen, dass ebrytox mit fachleuten unterstützt.

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Ursel, Freitag, 14. Mai 2010, 20:02 (vor 118 Tagen) @ mellie

Hallo,

ich habe meine 5te Schwnagerschaft-aber eines der Kinder ist gestorben,2 Wochen nach der Geburt,also erwarte ich sozusagen unser 4tes Kind- vor mir,bin in der 5ten Woche und so langsam lebe ich eine dauerhafte unterschwelige Übelkeit. Habe mich heute schon an die Apotheke gewandt,an meine FÄ, und was war? Es gibt nicht mal in der Intern.Apotheke Postadoxin/Postafene. ICh mußte erst mal weinen...
Jede Schwangerschaft war sooooooooooooooo schlimm,ich habe sogar währeend der Entbindung noch erbrochen!!!

Ja und das hat mich aus den Socken gehaune,als ich erfuhr:dieses mal ganz ohne Postadoxin,aber dann habe ich hier erfahren vom Agyrax,habe da gleich Kontakt aufgenommen.

Was ich eigentlich sagen will:ich war verzweifelt als ich erfuhr ich bin schwanger,ich will nciht all das wieder durch machen,es ist so schlimm, es ist wirklich schlimm.

Die Öfentlichkeit muß erfahren,das es Frauen gibt, die nicht nur 3 Monate lang ein bischen erbrechen und schluss ist!!das ist eine Krankheit, ein Leiden!!!!!!!!!!!!!!!!

Aber was ich auch sagen will, du kannst doch nciht deswegen auf Kinder verzichten!ICh war jedes mal im Krankenhaus,mußte Infusionen bekommen und habe erbrochen das ich fast Blut erbrach,aber deswegen auf Kinder verzichten? Ich denke auch jetzt immer wieder "was hab ich mir da angetan" wenn ich an die nächsten 33 Wochen denke...nein, das ist doch 10 Minuten nach der geburt vorbei,danach kannman wieder ein Glas Wasser auf einmal trinken,man kann Kaffee riechen und man verträgt wieder normale Lebensmittel,man kann sich normal bewegen,leben und man kann wieder termine wahrnehemen usw,usw,usw

Verzichte nciht deswegen auf Kinder. Es gibt soviele Frauen die das durchmachen.

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Vronni2, Samstag, 15. Mai 2010, 00:14 (vor 118 Tagen) @ Ursel

Liebe Ursel!
Hochachtung vor Deiner Leistung!!!! Wünsche Dir alles, alles Gute für diese Schwangerschaft, dass es doch nicht so schlimm werden möge!!
Übrigens, wenn Du schreibst " dass manche Frauen nur drei Monate erbrechen und dann gut" zu der Sorte gehörte ich nämlich zwei mal- auch diese drei Monate, insbesondere die 4 Wochen Klinikaufenthalt, fand ich die blanke Hölle. Man konnte ja nicht wissen, ob und wann es aufhört, und für jeden, der mal 2 Tage lang Magen-Darm-Grippe hatte, sind 3 Monate solche Zustände auch unfassbar. Ich rege mich eher über Frauen auf, die sagen: Oh ja, Schwangerschaftübelkeit, das war schlimm, das hatte ich auch! Und wenn ich dann meine Geschichte genauer erzähle, sagen die dann: Nee, erbrechen musste ich nicht!
Das ist für micht immer wie ein Schlag ins Gesicht!
Ich finde auch, dass man darüber in der Öffentlichkeit viel zu wenig weiss. Aber ich erinnere mich an alte Postings, wo ein Bericht in der ELTERN-Zeitschrift gefordert wurde, es von der Redaktion aber abgelehnt wurde, da das zu wenig Frauen betreffen würde und daher uninteressant sei!

Ich denke aber öfter daran, dass Hyperemesis etwas wäre, über das man eine Reportage wie bei "37 Grad" im ZDF machen könnte. Ich hätte mich damals auch sofort bereit erklärt, mich filmen zu lassen. Wär mir wurscht gewesen. Damit die anderen mal sehen, welch Qual eine Schwangerschaft sein kann und was man als Frau manchmal leisten muss.
Vielleicht gibt es hier ja Leute mit Connections, die sowas anleiern können?

GLG Vronni

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Sabrina-neu, Sonntag, 16. Mai 2010, 19:21 (vor 116 Tagen) @ Vronni2

Ja ich finde auch, man sollte das mal richtig in die Öffentlichkeit bringen, denn viele meinen echt, man solle sich nicht so anstellen und glauben, man sei nur von ein bißchen Übelkeit geplagt.

Selbst mein Arzt meinte letztens wieder, so eine Patientin wie mich hat er noch nie gehabt.

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Paulina @, Dienstag, 08. Juni 2010, 12:51 (vor 94 Tagen) @ mellie

Hallo mellie,

deinen Gedanken an die Öffentlichkeit zu gehen finde ich sehr gut!
Diesen März habe ich mich an die Redaktion von SternTV gewannt. Auch ich wollte unbedingt, dass das Thema Hyperemesis einmal an die Öffentlichkeit kommt. Leider habe ich eine Absage bekommen. Ich muss aber dazu sagen, dass die Absage ein sehr netter Brief war. D.h. die Leute haben wenigstens versucht mir das Gefühl zu geben die Sache ernst zu nehmen. Vielleicht liegt darin die Chance es auf einen neuen Versuch ankommen zu lassen. Je mehr Briefe sie von HE- Patientinnen bekommen umso wahrscheinlicher, dass wirklich einmal eine Sendung darüber läuft.
(Wäre wirklich super, wenn die ein oder andere von euch die Kraft hätte einen weiteren Brief zu schreiben)

Vielleicht hat ja sonst noch einer eine Idee?!

Alles Gute!
Paulina

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Sara, Freitag, 18. Juni 2010, 19:46 (vor 83 Tagen) @ Paulina

Hallo,
genau mit dem Gedanken hab ich auch schon gespielt!!!
Wollte Chrissi auch schon vorschlagen vielleicht mal eine Unterschriftenaktion oder sowas zu starten?!
Denn es kann doch nicht sein dass wir im Jahr 2010 leben, eigentlich ALLES erforscht ist und es Heilmittel dafür gibt; sich jedoch niemand die Mühe macht Hyperemesis zu erforschen.
Bei Youtube habe ich diesen Bericht gefunden:
http://www.youtube.com/watch?v=VJDJDHuX4Xo
In USA wurde wenigstens schon mal ein kleiner Bericht darüber gebracht, also wäre das für Deutschland doch auch denkbar!
Also ich fände es toll wenn jemand etwas erreichen könnte.
Liebe Grüße

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